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Was einen Handwerker zum Unternehmer macht und warum viele Handwerker keine Unternehmer sind. Erfahren Sie, worauf es ankommt. Jetzt lesen ↠
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Handwerker und Unternehmer, zwei Paar Stiefel

Vielen Handwerkern fehlt in ihrem Denken der wichtige Schritt vom Handwerker zum Unternehmer.

Sehr oft höre ich von Handwerkern folgende Aussage: „Die Hauptsache ist, wir haben Arbeit.“

Und tatsächlich ist es bei vielen Handwerkern so: Sie haben Arbeit.

Was aber macht den Handwerker zum Unternehmer?

Der Unternehmer denkt zum Beispiel: „Ich brauche 100.000 € Gewinn und dafür muss ich 1 Million Umsatz machen.“

Der Handwerker denkt: „Das kann ich doch gar nicht planen, ich weiß doch gar nicht, ob ich diesen Umsatz kriege.“

Als Unternehmer sollte er aber wissen, wie er sich diesen Umsatz holt, sonst ist er kein Unternehmer. Er ist dann sozusagen ein Unterlasser, der nicht weiß, was alles zum Unternehmersein gehört. Der Unternehmer unternimmt genau das, was nötig ist, um seinen Umsatz zu erreichen. Er weiß, was er alles tun muss, um den Umsatz zu erreichen.

Sagt man dem Handwerker, welche Möglichkeiten es gibt, um den Umsatz zu erreichen, antwortet er: „Das funktioniert sowieso alles nicht. Ich habe alles schon ausprobiert.“ Dabei hat er die meisten Sachen überhaupt noch nicht gemacht und andere Sachen nur einmal und kommt dann zu dem Schluss: Es funktioniert nicht. Dabei hat er es nur falsch gemacht, zu wenig oft und mit dem Gedanken, dass es sowieso nichts wird.

So wird es tatsächlich nichts!

Wenn er so denkt, was erwartet er dann? Es wird tatsächlich nichts werden!

Er hat es ja so programmiert in seiner geistigen Software. Der Mensch ist, was er denkt. Der Handwerker, der wie ein Handwerker denkt, und nicht wie ein Unternehmer, macht sich und seiner Branche das Leben schwer. Er merkt es aber gar nicht und schiebt es auf die anderen.

Das Gesetz heißt: Der Mensch sagt, was er denkt und dann verhält er sich unbewusst so, wie er es sagt. Und er wird sich unbewusst anstrengen und alles tun, damit die Dinge, die er denkt, passieren und wenn es 100.000 mal negative Dinge sind. Das Tolle ist, dass das natürlich auch für positive Gedanken gilt. Erfolgreiche sagen, was sie genau wollen und handeln dann so und erwarten das, was sie wollen.

Der Geld-Thermostat

Jeder von uns hat seinen eigenen Geld-Thermostat im Denken eingebaut. Der eine denkt, ich brauche 45 € Stundensatz. Der andere denkt, ich brauche 700.000 € Umsatz. Ein anderer wiederum denkt, ich brauche 200.000 € Gewinn. Der eingebaute Geld-Thermostat lässt in den allermeisten Fällen nicht mehr durch als man gedacht hat. Das heißt wir begrenzen uns selbst.

Wie kommt es sonst, das der eine Kunden aufspürt, die 45 € bezahlen, der andere welche, die 39 € zahlen und wieder andere, die 56 € Kunden haben? Ihr Geldthermostat regelt das, was sie sehen wollen bzw. vorher gedacht haben.

Das ist ähnlich wie bei einer Heizung: Wenn diese auf 21 Grad eingestellt ist, wird es im Raum 21 Grad. Da könnte die Heizung auch an einem Atomkraftwerk hängen und es würde nicht wärmer werden.

Der Markt ist das Atomkraftwerk, das heißt, es sind unendliche Energien da, aber wir begrenzen uns und engen uns ein auf das, was wir in unserem Kopf haben, das ist der Geld-Thermostat.

Ein anderes Beispiel veranschaulicht es so: Sie wollen sich ein neues Auto kaufen, dann sehen Sie auf der Straße genau den Typ, den Sie sich ausgesucht haben. Würde Sie jemand fragen, wie viele Sprinter Sie gesehen haben, wüssten Sie es nicht, weil Ihre Antennen auf Ihren Typ ausgerichtet waren.

Ihr Typ waren die 39 € Kunden und die Sprinter waren die 56 € Kunden. Pech gehabt. Nur damit Sie eine Idee haben, wie die Denke funktioniert.

Grenzen Sie sich nicht ein

Abhilfe ist sich weniger einzugrenzen, genau zu formulieren, was man wirklich will. Es ist gut von Zeit zu Zeit über sein Denken und Tun nachzudenken.

Sprechen Sie mit jemandem, dem Sie vertrauen und der Sie versteht, über ihre Gedanken.

Bekanntlich fängt alles im Kopf an, das Gute und das Schlechte. Wenn uns die Zustände, die wir haben, nicht gefallen, so ist das eine Folge unserer Gedanken. Wenn Sie andere Zustände haben wollen, müssen Sie anders denken.

Raus aus Ihrem Gedankenkreislauf

Allein ist es oft schwer aus diesem Gedankenkreislauf herauszukommen. Das ist verständlich, denn dieses Universum ist auf Dualität aufgebaut. Es gibt Tag und Nacht, plus und minus, Mann und Frau, intern und extern.

Wenn Sie einen externen ungeschminkten Gesichtspunkt hören wollen, der Ihnen möglicherweise nicht gefällt, aber ehrlich gemeint ist, rufen Sie mich einfach an und erzählen Sie mir Ihre Situation. Gemeinsam finden wir einen Weg sie zu verbessern.

Kürzlich sagte mir ein Unternehmer: „Vor fünf Jahren schon hatte ich das erste Mal die Idee, dass ich mit Ihnen reden sollte. Ich habe fünf Jahre weitergewurschtelt. Hätte ich bloß damals schon auf mich gehört und Sie angerufen.“

Eine gute Denke wünscht Ihnen

Steffen Ducksch

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