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Eine Konjunktur zum Geldverdienen: Der Konjunkturmotor läuft gut, das Handwerk ist zum großen Teil schon für die nächste Zeit ausgelastet. Jetzt lesen ↠
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Eine Konjunktur zum Geldverdienen

Der Konjunkturmotor läuft gut, das Handwerk ist zum großen Teil schon für die nächste Zeit ausgelastet. Die Weichen für ein gutes 2013 sind gestellt, die Ampeln stehen auf Grün..

Da fragt man sich, wie es kommt, dass heutzutage manche Firmen dennoch kein Geld oder zu wenig Geld verdienen.

Mehrere Varianten sind in Anwendung wenn man kein Geld verdient:

  1. Man verwendet den Stundensatz der Wettbewerber.
    Das ist ein Lotteriespiel.
    Beträgt der Stundensatz, auf der Rechnung z.B. € 43,- pro Stunde und der Materialgemeinkostenaufschlag 20%, ist der wahre Stundensatz z.B.  bei € 49,- pro Stunde, bei 30% Aufschlag sinkt er z.B. auf € 40,- pro Stunde.
    D.h., den Stundensatz auf dem Papier sprich der Rechnung, kann ich selbst bestimmen, indem ich meinen Materialgemeinkostenaufschlag entsprechend wähle. Dazu muss ich aber meine „Zahlen“ aus dem ff kennen und das Wissen haben damit richtig umzugehen. Das gehört heute zum guten Unternehmer.
  2. Man kennt den eigenen Stundensatz nicht.
    Oft verbreitete Nachlässigkeit bzw. Unwissenheit.
    Unbewusst wird die Wahrheit gescheut und verdrängt.
  3. Man braucht Arbeit für seine Leute und hat Angst zu wenig Aufträge zu erhalten.  Dadurch wird zu billig angeboten oder es werden unnötig Nachlässe bzw. Rabatte gegeben.
  4. Der Unternehmer hat sich nicht überlegt wie viel Gewinn er braucht um seine Privatentnahmen, seine Rückzahlungen, seine Rücklagen abzudecken oder auch noch den Kontostand zu senken.
    Diese Faktoren bestimmen alle mit den Stundensatz, sind aber nicht berücksichtigt.
  5. Man hat sich bei der Berechnung des Stundensatzes geirrt bzw. vertan.
  6. Marketing und Verkauf sind Stiefkinder
  7. Der kaufmännische Bereich ist schwach
  8. Ein Zeitproblem beeinflusst alles negativ

Wer das Geld verdienen will, das er braucht, sollte seine Kalkulation sowie seinen Stundensatz genau kennen und verlangen. Ohne Ängste. Wenn nicht jetzt – wann dann?

Wenn die Aufträge nicht reichen, weil vielleicht einige Schnäppchenjäger abspringen, hilft ein bisschen Marketing. Das ist nichts besonderes.

Wenn man den Verkauf mit einer Säge vergleicht, dann ist das Marketing vergleichbar mit dem Schärfen der Zähne.

Sägen oder verkaufen geht auch ohne Schärfen bzw. Marketing. Man plagt sich halt mehr, der Rauch geht auf, es wird schwarz und ausgefranst, egal ob es das Holz oder die Aufträge bzw. der Gewinn ist, der sich in Rauch auflöst oder der den Unternehmer sich schwarz ärgern lässt.

Unbestritten ist die Mundwerbung die beste und billigste Art Kunden zu gewinnen.

Sie funktioniert dann, wenn Sie mit Ihren Produkten und Dienstleistungen Kunden begeistern.

Begeisterte Kunden erhalten Sie, wenn der Kunde mehr bekommt als er erwartet.

Kundenzufriedenheit

Leistung Kunde

Kundenunzufriedenheit

  • Kundenerwartungen größer als die Leistung

Kundenzufriedenheit

  • Kundenerwartung entspricht der Leistung

Kundenbegeisterung

  • § Kundenerwartungen kleiner als  Leistung

Das kann man auf vielen Wegen erreichen:

z.B. Ein bisschen schöner, schneller ,sauberer, sorgfältiger, freundlicher als erwartet. Eine kleine „Überraschung“ bei der Übergabe bzw. Abnahme überreichen. Ein „Erkundigungstelefonat“ 6-8 Wochen nach „Übergabe“ der Arbeit.

Wie kann ein bisschen schöner denn aussehen?
Schon die Zeichnung in Ihrem Angebot kann schöner koloriert sein, mehr emotionales Beiwerk enthalten oder in einer schöneren Aufmachung oder Mappe oder mit einen Pass par tout versehen übergeben werden.

Vielleicht können Sie aber auch am Anfang der bestätigten KW beginnen, statt am Ende, so sind Sie ein bisschen schneller.

Sauberer sind Sie, wenn sich Handwerker „Überschuhe überziehen“, Abdeckungen vornehmen oder Abkleben angewandt wird.

Zigarettenkippen werden nicht im Garten oder in Blumentöpfen versteckt, Abfall wird in Müllsäcken entsorgt.

Freundlicher sind Sie dann, wenn der Kunde beim Kommen nett begrüßt und über die Tätigkeiten informiert wird, die Mitarbeiter sich vorstellen und einen guten Umgangston miteinander pflegen.

Am Tagesende empfiehlt es sich, den Kunden über den Arbeitsfortschritt zu informieren und darüber was am nächsten Tag passieren wird.

Eine kleine Überraschung kann beim Schreiner ein Fläschchen Sekt mit handschriftlicher Bemerkung sein, dass er „versteckt“ hat und das die Hausfrau beim „Nachwischen“ im neuen Schrank oder ähnlichem findet.

Oder der Zimmerer, der ein Holzhaus gebaut hat, spendiert ein 30 l Bierfass, das der Bauherr nicht alleine trinken kann und darum die Nachbarn einladen muss und so eine Mundwerbung in Gang setzt.

Die Nasenlänge voraus – gegenüber dem Wettbewerb macht´s aus. Das ist wie beim Pferderennen. Der Sieger – manchmal ist er wirklich nur die Nasenlänge voraus – erhält 1 Million, der zweite nur noch 500.000,-.

Die Mundwerbung zu verstärken ist also ganz wichtig.
Es gibt ganz wenige Betriebe, bei denen sie ausreicht eine Vollauslastung zu guten Preisen zu erreichen.

Deswegen ist es wichtig und nötig Marketingaktivitäten zu unternehmen. Nur wer genügend Anfragen hat, kann es sich leisten seine Preise zu fordern und erhält sie auch.

Gutes Marketing erzeugt Anfragen

Jeder über Marketing gewonnene, begeisterte, neue Kunde macht wieder mehr Mundwerbung. So bewegt man eine Spirale positiv nach oben. Von allein geht sie dagegen negativ nach unten. Von jeder Werbeaktivität, die Sie jetzt am Jahresbeginn rausbringen, profitieren Sie sofort und noch bis in den Herbst.

Sie säen – Sie ernten.
Wer arm an Mut ist, verbleibt in der Armut.
Wer ein bisschen mehr Mut hat, überholt die anderen.

Jeder Unternehmer hat die Pflicht Gewinn zu erwirtschaften und für Liquidität zu sorgen. Nur dadurch ist ein solider Fortbestand und eine gute Zukunft gesichert.

Dazu gehört ein bisschen mehr als „nur zu buckeln“.

Das Geld verdient der Kaufmann. Widmen Sie sich mehr dem Verkauf und dem kaufmännischen Bereich – so tun Sie am meisten für Ihre Zukunft.

 

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